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Saris (saree) sind 5 - 7 m lange Stoffbahnen, mit denen sich die Frauen in Indien bekleiden. Sie werden kunstvoll und anmutig um den Körper gewickelt.

Jeder Sari hat zwei an den Seiten verlaufende Bordüren und ein besonders prachtvolles Abschlußstück (pallaw). Die Pallaw ist besonders schön, da es der Teil des Saris ist, der beim Tragen der sichtbarste ist. Die Frau trägt die Pallaw über der Schulter, dem Arm, oder dem Kopf.

Das Wickeln des Saris ist eine Wissenschaft für sich. Die Standardwickeltechnik ist sehr einfach: Der Sari wird gleichmäßig um die Hüfte gewickelt, einmal in Höhe des Nabels in Falten gelegt und dann über die Schulter geworfen.

Jedoch unterscheiden sich die Kasten und Stammesvölker in ihrer Wickelkunst. Sie sollen dadurch teilweise unterscheidbar sein.

Saris gibt es in allen Qualitäten, von der billigsten bis zur kostbarsten Ausführung. Sie können bedruckt, mit eingewebten Mustern oder bestickt sein. Natürlich werden für Saris die verschiedensten Gewebe verwendet. Man bekommt Saris u.a. aus Baumwolle, Seide, Chiffon, Organza, Mischgeweben und Synthetik.

In Indien sind synthetische Saris sehr begehrt. Sie sind pflegeleicht, farbfest, strapazierbar und trocknen schnell. Da die wenigsten Familien eine Waschmaschine besitzen, werden die Saris von Hand gewaschen.

Auch unsere Sari Produkte sind bevorzugt per Hand zu waschen.